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Am 2. Dezember 2011 fand der 7. Offene Abend zur Vorentscheidung für den 19. Haidhauser Werkstattpreis statt. Von den 7 AutorInnen, die sich zur Wahl stellten, wurden 6 zur Lesung ausgewählt:
Rudolf Freiberger trug mit „Adventsstimmung mit Damen“ eine witzige Geschichte über eine Adventsfeier im alten Preußen vor. Horst Jesse verlas mit „Der Witz“ eine Abhandlung über das Genre des Witzes. Renate Gölz ließ ihren Text „Durch den Winter“, eine Geschichte über die Wanderung einer Blinden im Schnee mit ihren Hunden vorlesen. Nach der Pause las Susanne Dressler zwei witzige Kurzgeschichten vor: „Nach Acht“ (Mortimer), ein amüsanter, den Zuhörer auf die falsche Fährte bringender Brief und „Das gute Leben, günstig“, die Geschichte über ein richtig gutes Leben. Es folgte Katalin Marghesan mit ihrem Text „Erster Versuch“, eine spannende Abhandlung über Geräusche und Bewusstseinsströme. Zum Schluss trat Petra Veenstra mit „Nannybot“ an, ein gelungener Sience Fiction Plot über einen Kindermädchenroboter.
Das Publikum wählte Susanne Dressler auf den ersten und Rudolf Freiberger auf den zweiten Platz. Dann folgten Katalin Marghesan, Renate Gölz, Petra Veenstra, Horst Jesse.
Kurzvita
Susanne Dressler, geboren 1968 in Osnabrück studierte Tanz und Theater an der Sporthochschule in Köln. Ihre Kinder inspirierten sie dann dazu, Kinderbücher zu schreiben. 2000 veröffentlichte der renommierte Prestel Verlag, München ihr Buch „Loni fliegt“. Es folgten Veröffentlichungen ihrer Kurzprosa in der Neuen Osnabrücker Zeitung. „In dieser Zeit habe ich meine Leidenschaft für kurze Texte entdeckt. Sie sind für mich kleine durchkomponierte Choreografien auf Papier.“, stellt die Autorin mit leuchtenden Augen fest.
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